Überschriften optimieren: Fünf Tipps, um auffallende Headlines und Titel zu kreieren

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Überschriften optimieren: Fünf Tipps, um auffallende Headlines und Titel zu kreieren

Erfahrene Marketingfachleute sind sich bewusst, dass in der heutigen Zeit Content King ist. Laut einer Studie des Content Marketing Institute aus dem Jahr 2017 nimmt die Nutzung von Content Marketing stetig zu, wobei Unternehmen beträchtliche Ressourcen und mehr als ein Viertel ihres Marketingbudgets für Content Marketing bereitstellen.

Aber all die harte Arbeit und die Ausgaben sind umsonst, wenn die Titel und Schlagzeilen nicht überzeugend genug sind, um Clickthroughs, Engagement und Conversions zu generieren. Wir haben Tipps zusammengestellt, die Ihnen bei der Erstellung von Titeln helfen, die nicht nur auffallen, sondern auch das Engagement fördern.

Natürlich kennen Sie Ihr Publikum am besten, also wenn sich einige dieser Tipps in Bezug auf Ihr Brand oder Kampagne unnatürlich anfühlen, ignorieren Sie sie!

1. Authentisch sein

Schon von weitem riecht der Leser unauthentisches Verhalten. Worte, die wir einst als Traffic-Lieferanten betrachtet haben, sind so verbraucht, dass die Leser sofort auf der Hut sind.

Damit Inhalte effektiv sind, müssen Sie über den Tellerrand hinausschauen. Stellen Sie also sicher, dass Ihre Schlagzeilen den Leser nicht in die Irre führen und beschreiben Sie Ihre Inhalte präzise.

So hat Outbrain in Zusammenarbeit mit HubSpot mehr als 3,3 Millionen bezahlte Headlines (Überschriften von Inhalten) analysiert und mehrere Terminologien gefunden, die eine schlechte Performance bei Titeln aufweisen:

  • Positive Superlative, wie „immer“ oder „am besten“.
  • Wörter, die Dringlichkeit implizieren, wie z.B. „jetzt“.
  • Wörter, die eine Abkürzung vorschlagen, wie „einfach“, „einfach“, „leicht“ und „Trick“.
  • Instruktionswörter, wie „warum“ und „wie“.
  • Spammy Wörter, einschließlich „Magie“, „Heilung“, „Kredit“ und „frei“.
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2. Konkreten Wert bieten

Obwohl Sie nicht zu viel versprechen sollten um das Vertrauen der Leser zu verlieren, müssen Titel genügend spezifischen Wert bieten, um das Interesse zu wecken.

Unsere Recherchen haben ergeben, dass Titel mit [Klammern] (z.B.Fotos, Interviews, Videos, Diashows) 38% höhere Klickraten aufweisen als Titel ohne Klammern. Auch in Klammern gesetzte Zitate verbesserten das Engagement und die Conversions deutlich.

3. Machen Sie es kurz

Die ideale Länge der Überschrift hängt sehr stark von Ihren Zielen ab. Suchen Sie nach sozialen Signalen? Dann sollten Sie Ihren Titel auf 280 Zeichen oder weniger beschränken, damit er tweetbar ist (aber denken Sie daran, auch die Zeichen der URL zu berücksichtigen).

Sie möchten in den Suchergebnissen ganz oben stehen? Achten Sie darauf, dass Ihre Überschrift unter 65 Zeichen ist. Wichtig ist auch die Optimierung von Titeln für Content-Recommendation-Widgets, die den Titel oft nach 40-80 Zeichen abschneiden.

Unabhängig von der Länge, laden Sie Ihre Titel mit den wichtigsten Keywords, die Eyetracking-Forschung der Nielsen Norman Group hat herausgefunden, dass Leser beim Parsen von Linktiteln den ersten beiden Wörtern die meiste Aufmerksamkeit schenken.

4. Einfach und direkt

Eindeutigkeit ist für Titel unerlässlich, vor allem, wenn Sie für das Internet schreiben: Online werden Titel oft völlig aus dem Zusammenhang gerissen – in Suchergebnissen, Newsfeeds, Widgets und Social Shares -, so dass es wichtig ist, dass Ihr Titel Sinn macht, wenn er für sich alleine steht.

„Neue Zeiten verlangen nach neuen Entscheidungen“, so lautet zum Beispiel die Überschrift mit „low information scent“, so Nielsen Norman. Das bedeutet, dass die Überschrift wenig Informationen enthält, um anzudeuten, worum es in der Meldung geht.

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Stattdessen sollten Sie Titel verwenden, die eine klare Vorstellung davon vermitteln, worum es bei Ihren Inhalten geht.

5. Richten Sie sich an Ihr Zielpublikum, aber handeln Sie vorsichtig.

Die Zielgruppenansprache ist immer wichtig, aber Titel, die den Leser mit den Worten „Sie“, „Ihr“, „Ihr“ oder „Sie sind“ ansprechen,schneiden 36% schlechter ab als Titel, die diese Wörter nicht enthalten, so die Studie.

Nehmen Sie als Beispiel die Überschrift „9 Chemikalien, die in Ihrer Nahrung enthalten sein könnten“. Es scheint, dass der Versuch, mit dem Leser hier in Verbindung zu treten, mehr schadet als nützt, während „9 Chemikalien die schwangere Frauen vermeiden sollten“ das Zielpublikum wird klar und deutlich angesprochen, ohne ein falsches Gefühl der Intimität gegenüber dem Leser zu vermitteln.

Demonyme (wie z.B. „New Yorker“ und „Londoner“) können Ihnen auch dabei helfen, auf authentische Weise mit Ihren Lesern in Kontakt zu treten und gleichzeitig „Sie“ zu vermeiden.

Abschließende Gedanken zum Thema Content Marketing

Selbst bei der großen Fülle an verfügbaren Studien gibt es im Content-Marketing keine Einheitslösung, verschiedene A/B-Tests Ihrer Titel sind der Schlüssel, um herauszufinden, was für Ihre Marke richtig ist.

Starke Titel, die sich bewährt haben, sind ein mächtiges Werkzeug, um erfolgreiches Content-Marketing zu kreieren, das sich mit Ihrem Publikum und Ihrer Marke verbindet.

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1 Kommentar bisher

KeineAhnungEingestellt am9:05 pm - Mrz 13, 2018

Schöne Seite gefällt mir. Werde wohl öfter vorbeischauen. Hauptsache der Blog wird nicht mit Advertorials & Co zugemüllt 🙂

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