3 simple Tipps für eine personalisierte Marketing-Kommunikation im Jahr 2018

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3 simple Tipps für eine personalisierte Marketing-Kommunikation im Jahr 2018

Die Macht der Personalisierung ist kein Geheimnis für heutige Marketingspezialisten. Die Verbraucher von heute erwarten –  eine bedarfsorientierte Botschaft, die von Marken an sie vermittelt wird. Leider besteht die Personalisierung von Nachrichten häufig aus Taktiken wie dem Einfügen des Empfängernamens in die Betreffzeile einer E-Mail oder dem Anpassen der Versandzeit an den Aufenthaltsort des Verbrauchers.

Personalisierung ist zu einem Schlagwort im Marketing geworden

Aber in den meisten Fällen werden einfach demographische und geographische Daten gesammelt. Wahre Personalisierung ist mehr als das. Es geht darum, das Verhalten Ihrer Kunden zu verstehen und Ihre Botschaften darauf abzustimmen.

Nehmen wir ein Beispiel.

Sagen wir, Ihr Produkt ist eine Dating-Webseite. Wenn jemand sein Foto nicht hochlädt, hat er eine geringe Chance auf persönliche Nachrichten. Eine E-Mail zu verfassen, um Leute dazu zu bringen, diesen einen bestimmten Schritt zu tun, ein Foto hochzuladen, ist eine gute Idee. Die Personalisierung von Nachrichten in Echtzeit wird erst durch die Verwendung von verhaltensbasierten Informationen möglich.

Ihre Nachrichten auf das Verhalten Ihrer Kunden auszurichten,ist schwieriger, als eine E-Mail mit einem „Hey $FNAME“ zu versehen, bevor die Nachricht an den Empfänger verschickt wird, aber wenn Sie es richtig zu machen… sind Sie auf dem besten Weg zu einer persönlichen Kundenbeziehung, die zu langfristiger Loyalität und Vertrauen führt.

Hier sind unsere Best-Practice-Tipps, um eine verhaltensbasierte Messaging-Lösung zu entwickeln.

1. Entscheiden Sie, welche Verhaltensweisen eine Nachricht rechtfertigen.

Nicht alle Verhaltensweisen sind gleich. Es liegt an Ihnen, herauszufinden, welche Handlungen der Benutzer durchführt (oder nicht durchführt), die es wert sind, eine Nachricht zu senden. Um das Beispiel der Dating-Website von früher zu nennen, könnte das fragliche Verhalten das Erstellen eines Profils oder das Senden von bis zu fünf Nachrichten sein.

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Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie diese wesentlichen Aktionen aussehen, definieren Sie zu Beginn Ihren idealen Zielzustand: Wie sieht ein erfolgreicher Kunde aus?

2. Priorisieren der Verhaltensweisen

Nur weil eine Nachricht, die Sie senden, einen persönlichen Charakter hat, bedeutet dies noch lange nicht, dass sie für Ihre Kunden von Wert ist.

Nehmen wir zum Beispiel an, Sie haben sich gerade für diese „coole neue“ Productivity App auf Product Hunt angemeldet, Ihren ersten Arbeitskollegen eingeladen, Ihre erste To-Do-Liste erstellt und Ihre erste Datei innerhalb von 30 Minuten hochgeladen. Und wie bei fallenden Dominosteinen schlägt eine Reihe von Nachrichten in einer vorgegebenen Reihenfolge in Ihren Posteingang ein, bis sie ablaufen und Sie sich vom Newsletter abmelden.

Ist es sinnvoll, den Posteingang „für jede einzelne Aktion“ zu bombardieren? Natürlich nicht.

Um sicherzustellen, dass Ihre Nachrichten relevant und zeitnah übermittelt werden, halten Sie sich an klare Vorgaben für Ihre auf Verhalten basierenden Nachrichten.

Im Allgemeinen empfehle ich, mindestens zwei Tage zwischen den einzelnen Nachrichten zu warten, um Ihre Benutzer nicht zu belästigen.

3. Verstehen des gesamten Kundenlebenszyklus

Daten über die Handlungen zu haben, die Menschen in Bezug auf Ihr Produkt unternehmen, gehört zu den mächtigsten Informationen, die Sie haben können. Aber es ist nur ein Teil der Geschichte. Um eine sinnvolle One-to-One-Personalisierung nach Maß zu ermöglichen, müssen Sie die vielen Kontextsignale nutzen, die Ihnen zur Verfügung stehen.

Nehmen wir an, Sie besitzen eine Kollaborations-App und ein Kunde hat eine der wichtigsten Handlungen bei Ihrem Produkt durchgeführt: Er hat sein erstes Projekt abgeschlossen. Eine adäquate Botschaft wäre: „Herzlichen Glückwunsch zur Einrichtung Ihres ersten Projekts – halten Sie es auf dem Laufenden.“ Aber du kannst es besser.

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Fragen Sie sich selbst: Was wissen wir sonst noch über diesen Kunden?

  • Hat er die vorherigen Nachrichten geöffnet?
  • Hat er die Knowledge Base schon besucht?
  • Welche Größe hat das Unternehmen?
  • Hat er sich aus der Marketing-Kommunikation zurückgezogen?

Das sind nur eine Handvoll Signale, die uns zusammen mit den Nutzerdaten dabei helfen können, Botschaften zu übermitteln, die perfekt auf den Kunden ausgerichtet sind. Wenn Sie beispielsweise mit einem High-Value-Kunden kommunizieren, der sich bereits in diesem Monat mehrfach an den Kundenservice gewendet hat, muss Ihre Botschaft dies auch widerspiegeln.

* * *

Die Personalisierung Ihrer Messaging-Kommunikation ist das Kernstück einer soliden und skalierbaren Strategie zur Kundenbindung. Die Idee einer „Spray and pray“-Messaging-Strategie ist schon lange Geschichte, ganz gleich, ob es sich um ein Startup handelt, das gerade einen Schritt nach vorne macht, oder um ein großes Unternehmen, das in Anfragen schwimmt.

Die gute Nachricht ist, wenn man sich richtig mit verhaltensbasierter Kommunikation auseinandergesetzt hat, wird es wesentlich einfacher die perfekte Nachricht zu verfassen.

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